Gestern Abend hab ich mir zusammen mit K. im Kino den
Hulk angeguckt. Den Hulk gibt es in einer FSK 16 und einer FSK 12 Fassung zu sehen, bei Telepolis gibt es einen
Artikel darüber wie die Reaktionen zu der FSK 12 Fassung ausfallen. Den hatte ich natürlich nicht vor meinem Kinobesuch gelesen, mir war zwar bewusst das ich in die FSK 12 Fassung gehen werde, aber ich dachte mir das wird schon nicht so schlimm sein. Falsch gedacht, ganz falsch. Es fehlt der Höhepunkt des Films, da wo Held und Bösewicht aufeinander treffen und es zur Auseinandersetzung kommt, da wird mitten in einer Bewegung in eine andere hinein geschnitten und der Film ist zu Ende. Einfach so. Dem Zuschauer wird vorenthalten wie der Gute den Bösen besiegt hat. (Ich will keine Beschwerden hören ich hätte gespiolert, wer glaubt bitte bei einer
Marvell Verfilmung aus den USA das der Gute nicht gewinnt?).
Hätte man den Film Titanic genau so geschnitten, würde man alle Menschen auf dem Schiff sehen bei dem was sie dort so machen, essen, tanzen, feiern etc. / Schnitt / man sieht die Brücke, der Ausguck ruft: Kapitän! / Schnitt / Rettungsbote Treiben auf offener See.
Ansonsten war der Film aller erstes Unterhaltungskino, würde ich jetzt schreiben, kann ich aber nicht, das fehlende Stückchen am Ende versaut den Film so sehr das ich weder die großartigen Animationen noch die tollen Schauspieler würdigen kann. Kaput geschnitten, ja. Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür wie Profitgier einen Film zerstören kann. Für mich bleibt der Entschluss ab jetzt viel mehr auf die FSK Empfehlungen zu achten, auch wenn ich dachte aus diesem Alter heraus zu sein, aber hin und wieder scheinen sie einem doch wertvolle Informationen zu geben, auch als Mensch der älter ist als 18.